Leadership Excellence

Führung als Exzellenz-Faktor

Ein neues Führungsverständnis muss sich von der Vorstellung exakter Abbildbarkeit von Realität verabschieden. Es darf sich nicht mehr auf Rationalität als alleinige Entscheidungsinstanz berufen und muss sich den permanenten Widersprüchen und Ambivalenzen stellen, die oft ein Gefühl der Unsicherheit hervorrufen. Wer unter Bedingungen hoher Komplexität, hoher Kontingenz und Volatilität führen will, muss versuchen, scheinbar unvereinbare Gegenpole zu synthetisieren, statt sich immer auf eine Seite zu schlagen. Die Unversöhnlichkeit von Gegensatzpaaren kann durch Ausbalancieren bzw. Equilibration aufgelöst werden. Die neue Führungskraft wird ein dynamisches Gleichgewicht halten und gestalten können müssen. Führung beginnt dabei stets bei der Selbst- und Lebensführung. Durch Equilibration können Organisationen agiler, handlungsfähiger, lernfähiger und signalempfindlicher gemacht werden.